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©Brandenburgische    Akademie "Schloss Criewen" 2010

Technik:  Dirk Böhme

22. Feb. 2012
19.30:08 Uhr
Deutsch - Polnisches Umweltbildungs - und Begegnungszentrum
 

Presseerklärung

Internationales Psychiater-Treffen auf Schloss Criewen - pdf

(Hurting memories. - Programm)

 27.10.2011

 

Erfolgreiche Auen-Tagung im Schloss Criewen - pdf

(Schutz und Entwicklung von Auenlandschaften in Europa -Programm)

 24.10.2011

 

 

Internationales Psychiater-Treffen auf Schloss Criewen                          27.10.2011

 

Vom 28. bis 29. Oktober treffen sich in der Brandenburgischen Akademie „Schloss Criewen“ Psychologen und Psychiater aus aller Welt zu einem Gedankenaustausch zum Thema „Verletzende Erinnerungen – Erinnerungen als Ursache von Krankheit und sozialen Problemen“. Die Referenten der internationalen Tagung kommen nicht nur ausDeutschland und Polen, sondern auch aus England, Irland, den Niederlanden, Südafrika und den USA. Deswegen wurde die vom Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg geförderte internationale Tagung auch in englischer Sprache durchgeführt.

 

Im Rahmen der Tagung soll untersucht werden, inwieweit persönliche Erinnerungen und auch seelische Verletzungen in der Biographie eines Menschen Auswirkungen auf das gegenwärtige Leben haben und Krankheitsbilder hervorrufen, die nur in Kenntnis der individuellen Vorgeschichte behandelt werden können. Die Zahl der psychischen und traumatischen Erkrankungen hat in den letzten Jahren dramatisch zugenommen, ein Ende der Entwicklung ist nicht abzusehen. Zur Behandlung dieser Erkrankungen sind neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Therapien erforderlich. Sie sollen nun auf der Tagung, die vor allem auchvon Polnischen Psychiatrischen Gesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde getragen wird, erarbeitet werden.

 

Für die Brandenburgische Akademie „Schloss Criewen“ ist diese Veranstaltung insofern eine Premiere, als erstmals eine medizinische Fachtagung in englischer Sprache mit Referenten aus drei Erdteilen stattfindet, darüber hinaus auch noch eine aus dem Bereich Medizin und Gesundheit, der seit der letzten Regierungsbildung zum brandenburgischen Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz gehört. Das alles zeigt,wie stürmisch sich der Tagungs- und Kongressstandort „Schloss Criewen“ in den letzten Jahren entwickelt hat, nicht zuletzt zum Nutzen der Region.

 

Uta Böhme

Studienleiterin

Erfolgreiche Auen-Tagung im Schloss Criewen                                        24.10.2011

 

Vom 20. bis 21. Oktober fand in der Brandenburgischen Akademie „Schloss Criewen“ eine internationale Auen-Tagung zum Thema „Schutz und Entwicklung von Auenlandschaften in Europa“ statt. 15 Referenten aus Deutschland, Luxemburg, Serbien, Kroatien, Slowenien, Polen, Österreich, Ungarn und Portugal berichteten über Chancen und Herausforderungen des Flussauenschutzes in Europa. In den letzten Jahrzehnten sind die intakten Flussauen in Europa in dramatischer Weise reduziert worden, konkurrieren hier doch Nutzungsansprüche von Städte- und Verkehrsbauern, Landwirten, Fischern, Anglern, Jägern, aber auch von Kies- und Sandabbau bis hin zum Tourismus. Die außerordentlich artenreichen Flussauen waren die Besiedlungsschwerpunkte für den Menschen, der sich gerne an Furten oder auf Inseln in Flussniederungen niederließ, man denke nur an die Städte Berlin oder Brandenburg. Der Flussauenschutz ist also eine besondere Herausforderung und die zentrale Aufgabe des Nationalparks Unteres Odertal und der Brandenburgischen Akademie, von der Warte war es sehr erfreulich, dass der große Festsaal während der Veranstaltung mit fast 80 Gästen voll besetzt war. Die Kurzfassungen der auf der Konferenz präsentierten Vorträge werden auf Wunsch gerne zur Verfügung gestellt.

 

 

Uta Böhme

Studienleiterin